Der Opperhof

Moderne Zimmer, Apartments und Energieversorgung in alten Gemäuern

Seit Februar 2017 erweitert der Drei-Seiten-Hof Opperhof in Weitershausen die Einrichtungen des Merjehops und bietet heute insgesamt Platz für 12 seelisch kranke Erwachsene. Wie der Gründungshof Merjehop, so wurde auch das Fachwerkhaus des Opperhofs, in dem vorher die Bauernfamilie wohnte, sowie der restliche Hof liebevoll und denkmalschutzgerecht renoviert. Eine auf dem Dach der ehemaligen Scheune installierte Photovoltaik- sowie eine Solarthermieanlage dienen der nachhaltigen Energieversorgung.

  • Drei Plätze im Haupthaus: Drei Plätze bieten die großzügigen Räumlichkeiten des Haupthauses auf zwei Etagen – mit einer Wohnküche und zwei Bädern. Die ehemalige „gute Stube“ ist ein Büro und gemütlicher Treffpunkt für Gespräche.
  • Sieben Plätze im ehemaligen Stallgebäude: Im Obergeschoss des ehemaligen Stallgebäudes wurden 2019 sechs individuell gestaltete Appartements stilvoll und modern eingerichtet – davon ein Doppelapartment für zwei Personen. Jedes Apartment hat ein eigenes Bad sowie eine Küchenzeile. Große Fenster mit Blick auf den Innenhof, Gärten oder Dorflandschaft sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Wer Lust auf Gemeinschaft hat oder Fernseh schauen möchte, kann sich im lichtdurchfluteten und gemütlichen Wohnraum verabreden.

Detailverliebt und mit hohem ästhetischen Anspruch hat Elsbeth Pfaff den ehemaligen Bauernhof „Opper“ in Appartments und Zimmer für seelisch kranke Erwachsene umbauen lassen. Seit 2020 plättschert im Innenhof ein Brunnen.

  • Küche und Speisesaal: Im Erdgeschoss, wo früher die Kühe gefüttert und gemolken wurden, ist ein großer und heller Speiseraum entstanden. Daran grenzt eine geräumige und modern ausgestattete Küche, in der das Team mit Bewohnerinnen und Bewohnern für die Mittagsversorgung der Hofgemeinschaft kocht.
  • Kreativraum: Ebenfalls im Parterre des ehemaligen Stallgebäudes lädt ein heller großer Raum zu kreativem Schaffen ein.
  • Scheune: Die große Scheune der Hofanlage dient als Lager für Heu und Stroh sowie für die landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Geräte der Einrichtung.
  • Innenhof und Gärten: Soziale Kontakte auch zu Bewohnerinnen und Bewohnern anderer Häuser der Einrichtungen können „Opperhöfer“ im Innenbereich und den umgebenden Gärten des Hofs pflegen. Dort laden Sitzecken und Gartenstühle am Brunnen zum Verweilen und Entspannen ein. Eine Tischtennisplatte sorgt für Spaß und Bewegung. Und immer finden sich auch Nischen für den Rückzug.
  • Außenbereich: Der Außenbereich des Opperhofs ist idyllisch gelegen an den Bachläufen von Ohe und Krebsbach. Im Garten, wo alte Obstbäume und ein Walnussbaum stehen, wird Obst und Gemüse angebaut und werden Kräuter gezogen. Bisweilen weiden dort auch die hofeigenen Schafe.

Bei den vielfältigen Küchen- und Gartenarbeiten auf dem Opperhof übernehmen Bewohnerinnen und Bewohner Verantwortung und lernen, sich zu organisieren. Die Teilnahme an der Lern- und Kreativgruppe fordert darüber hinaus ihre künstlerischen und kognitiven Fähigkeiten.

Ein Ort zum Wohlfühlen: Der Opperhof mit (von links) Wohnraum, moderner Küche, Speisesaal, Kreativraum und Sitzecke im Innenhof.