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Jubiläum: 25 Jahre Merjehop – „Wir können gut schlafen“

JUBILÄUMSFEIER „Merjehop“ in Weitershausen besteht seit 25 Jahren
Gladenbach-Weitershausen. Vor 25 Jahren ist der Merjehop in Weitershausen liebevoll saniert und in eine modellhafte therapeutische Einrichtung für psychisch kranke Erwachsene verwandelt worden. Nach wie vor hat das denkmalgeschützte Hofgut seinen Modellcharakter über Landesgrenzen hinweg behalten.

Kranke Seele

Schizophrene, Borderliner und Depressive – alle unter einem Dach. Im dritten Teil unserer Wochenserie „Kranke Seele“ sind wir zu Besuch auf dem Merjehop in der Nähe von Marburg – einem Hof für psychisch Kranke. Seit 25 Jahren leben dort keine Patienten – sondern Bewohner. Und gemeinsam versuchen sie, ihr Leben wieder zu ordnen. Simone Klein stellt Ihnen den Hof vor, der den Menschen mehr als nur ein Zuhause gibt.

Die Videos von RTL finden Sie hier:

Soziale Landwirtschaft

Tiere und Landwirtschaft sind Therapie
Alte Höfe mit neuen Ideen wieder beleben: Auf dem Merjehop gelingt dies seit 20 Jahren

Gladenbach-Weitershausen (pp). Was passiert zukünftig mit den alten Höfen im Landkreis? Werden die Dörfer veröden und die historischen Gebäude verfallen? Eine gelungene Revitalisierung eines alten Hofes zeigt das Projekt „Merjehop“ in Gladenbach-Weitershausen.

Gladenbach Montag, 8.März 2010
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Interview über die Arbeit auf dem Merjehop auf HR4
Bericht anhören (mp3)

20 Jahre
Der Merjehop – Hofgut für psychisch kranke ErwachsenePRESSEBEITRÄGE:Gladenbach-Weitershausen
(pp). Heimat, Insel, Arche. Beim Jubiläumsfest zum 20-jährigen Bestehen des „Merjehops“ in Weitershausen haben diese Ausdrücke zu den repräsentativen Beschreibungen der Hofanlage gehört. Gründerin Elsbeth Pfaff, Mitarbeiter, Bewohner und Ehrengäste würdigten die Einrichtung für psychisch kranke Erwachsene mit Zuschreibungen für ein geborgenes Zuhause.24 Menschen haben zurzeit auf dem „Merjehop“ und den dazugehörigen außenliegenden Gebäuden eine Heimat gefunden. Über die Anfänge des ländlichen Wohnprojektes in dem Gladenbacher Stadtteil berichtete der heutige stellvertretende Heimleiter Christian Böhler. Vor 21 Jahren sei er mit seinem damaligen Studienkollegen Alexander Pfaff, dem Sohn der Initiatorin, zuerst auf der verfallenen Hofanlage aus dem 18. Jahrhundert gewesen und habe sich das vermüllte „dem Tode geweihte“ Gemäuer angeschaut. Die beiden hatten im Angesicht von eingestürzten Mauern und zerbrochenen Balken wenig Hoffnung für die Verwirklichung von Pfaffs Visionen und Ideen, erklärte Böhler rückblickend …
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