Betreutes Wohnen

Eigenständigkeit mit Begleitung nach individuellen Bedürfnissen

Manuela (Name erfunden) führt auf dem Merjehop im Betreuten Wohnen ein weitgehend eigenständiges Leben. Sie hat ihren eigenen Haushalt und geht zweimal in der Woche einer Arbeit in einer Werkstatt nach, zu der sie mit dem Bus fährt. Ansonsten nimmt sie an Gruppenangeboten wie der Kreativ- oder Waldgruppe teil, übernimmt wöchentlich feste Verantwortlichkeiten für die Hofgemeinschaft bei der Tierversorgung und wählt sich im Rahmen der Tagesstruktur für Aufgaben in Küche oder Gärten ein. Regelmäßige (Ziel)-Gespräche mit ihrer Bezugsbetreuerin sorgen darüber hinaus für stabile Rahmenbedingungen und geben ihr Sicherheit. Wenn sie Unterstützung benötigt, zum Beispiel in persönlichen Krisen oder bei Verhandlungen mit Ämtern, ist das Team für sie da.

So in etwa kann der Alltag einer Bewohnerin oder eines Bewohners im „Betreuten Wohnen“ aussehen. Auf dem Merjehop gibt es ca. 20 Plätze im Betreuten Wohnen für Menschen mit einer seelischen Erkrankung und relativer Selbstständigkeit. Diese befinden sich in den Häusern „Am Heckengarten“ 3 und 10 in Weitershausen, fußläufig zum Merjehop sowie in Gladenbach, in dem sogenannten „Kutscherhaus“.

In der Regel können alle Bewohnerinnen und Bewohner des „Betreuten Wohnens“ an den tagesstrukturierenden Maßnahmen des Hofes teilnehmen. Auch eine Begleitung zu einem Schul- oder Berufsabschluss ist möglich. Ebenso eine berufliche Tätigkeit in einer Werkstatt in der Nähe oder auf dem freien Arbeitsmarkt. Durch die vertraute Umgebung und die Unterstützung der sozialtherapeutischen Bezugspersonen sind die steigenden Anforderungen leichter zu bewältigen.

Der Wohnraum und die Sitzecke auf dem Opperhof sind beliebte Treffpunkte im Rahmen des Betreuten Wohnens.

Nähere Informationen zum einrichtungsspezifischen Konzept des Merjehops liegen bei der Verwaltung und können gerne eingesehen werden.